Monografien · Fachaufsätze · Handbücher · Essays · Vorträge
Publikationen von Dr. Hannes Hartung
Bibliografie und digitale Lesezugänge zu Kunstrecht, Kulturgüterschutz, Restitution, Urheberrecht, Kunstmarkt und Litigation-PR.
Dr. Hannes Hartung veröffentlicht seit den frühen 2000er-Jahren auf Deutsch und Englisch. Sein publizistischer Schwerpunkt liegt auf der Restitution von Beute- und NS-Raubkunst, dem internationalen Kulturgüterschutz, dem Kunstmarkt sowie den Schnittstellen von Recht, Moral und öffentlicher Kommunikation. Die folgende Fassung unterscheidet zwischen selbstständigen wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Buchbeiträgen, Aufsätzen, Rezensionen, Praxisleitfäden, journalistischen Gastbeiträgen und dokumentierten Vortragsmaterialien.
Stand: 15. September 2026. Erfasst sind online bibliografisch oder durch Verlags-, Bibliotheks- und Autorenquellen belegte Titel. Manuskripte, Vortragsfolien und Uploads werden gesondert ausgewiesen, damit sie nicht mit begutachteten Zeitschriftenbeiträgen verwechselt werden.
Inhalt
- Bücher und Buchbeiträge
- Fachaufsätze und wissenschaftliche Beiträge
- Handbuch, Leitfäden und Praxismaterialien
- Rezensionen
- Gastbeiträge und Autorenkolumnen
- Vorträge, Lehr- und Präsentationsmaterialien
- Gespräche, Podcasts und eingebettete Medien
- Autorenprofile und Zitationsspuren
Bücher und Buchbeiträge
Kunstraub in Krieg und Verfolgung
Hannes Hartung: Kunstraub in Krieg und Verfolgung. Die Restitution der Beute- und Raubkunst im Kollisions- und Völkerrecht, Schriften zum Kulturgüterschutz / Cultural Property Studies, Walter de Gruyter, Berlin 2005, 592 Seiten, ISBN 978-3-89949-210-1 bzw. 3-89949-210-2; zugleich Dissertation, Universität Zürich 2004.
Die Monografie untersucht Restitutionsansprüche nach Kriegs- und Verfolgungsentziehungen im internationalen Privat- und Völkerrecht. Sie behandelt Beutekunst, NS-Raubkunst, alliierte Rückerstattungssysteme, Verjährung, Eigentumserwerb und internationale Rückgabepraxis. Das Werk wird bis heute in der deutsch- und fremdsprachigen Restitutionsliteratur zitiert.
The Holocaust and World War II Looted Art
Hannes Hartung: “The Holocaust and World War II Looted Art: Arbitrated between Great Dreams and Reality”, in: International Bureau of the Permanent Court of Arbitration (Hrsg.), Resolution of Cultural Property Disputes, Peace Palace Papers, Band 7, Kluwer Law International 2004, S. 327 ff.
Der englischsprachige Beitrag bewertet die Möglichkeiten und Grenzen internationaler Schiedsverfahren bei Holocaust- und kriegsbedingt entzogenem Kulturgut.
Die Restitution der Raubkunst in Europa
Hannes Hartung: „Die Restitution der Raubkunst in Europa. Eine rechtsvergleichende Bestandsaufnahme“, in: Julius H. Schoeps / Anna-Dorothea Ludewig (Hrsg.), Eine Debatte ohne Ende? Raubkunst und Restitution im deutschsprachigen Raum, Verlag für Berlin-Brandenburg, Berlin 2007.
Der Beitrag vergleicht die Restitutionspraxis in mehreren europäischen Staaten und ordnet die Washingtoner Prinzipien in die unterschiedlichen nationalen Rechts- und Verfahrensmodelle ein.
Münchener Vertragshandbuch, Band 3
Hannes Hartung, Mitautor: Kapitel und Muster im Bereich Urheber- und Verlagsrecht/Kunstrecht, in: Schütze/Weipert/Rieder (Hrsg.), Münchener Vertragshandbuch, Band 3: Wirtschaftsrecht II, 7. Auflage, C.H.Beck 2015, ISBN 978-3-406-61293-0.
Der Autorenbeitrag verbindet die rechtliche Kommentierung mit Vertragsmustern für die kautelarjuristische Praxis.
Fachaufsätze und wissenschaftliche Beiträge
- 2009: „Praeda bellica in bellum justum? The legal development of war-booty from the 16th century to date: A chance of bettering museum practice?“, Keynote, S. 25–35, in: War Booty – A Common European Cultural Heritage, Livrustkammaren/Stockholm.
- 2014: „Die Restitution der Raubkunst in Deutschland und in europäischen Mitgliedsstaaten am Beispiel der Berliner ‚Straßenszene‘ und der Sammlung Gurlitt. Eine rechtsvergleichende Retrospektive im Schnittpunkt zwischen Recht, Medienmacht und Moral“, in: Raubkunst und Restitution im deutschsprachigen Raum; Volltext-/Autorenfassung.
- 2020: „Wege zur gerechten und fairen Lösung bei NS-Raubkunst“, Neue Juristische Wochenschrift 2020, S. 718 ff.; Preprint und Publikationsprofil.
- 2020: „Neue Wege für gerechte und faire Lösungen bei NS-Raubkunst“, als gesonderter bibliografischer Eintrag im Autorenarchiv ausgewiesen; inhaltlich eng mit dem NJW-Beitrag verbunden.
Inhaltliche Linien
Restitution
Rechtsvergleichung, Washingtoner Prinzipien, „faire und gerechte Lösungen“, soft law und Verfahrensmodelle.
Kulturgüterschutz
Beutekunst, grenzüberschreitender Verkehr, Ausfuhrkontrolle, Sorgfaltspflichten und Eigentumsschutz.
Recht und Öffentlichkeit
Medienmacht, Moral, Litigation-PR und die öffentliche Dimension prominenter Kunstverfahren.
Handbuch, Leitfäden und Praxismaterialien
- 2017: Das neue Kulturgutschutzgesetz. Ein Leitfaden für die Praxis, erstellt für AXA ART. Der Leitfaden behandelt Ausfuhrbestimmungen, Sorgfaltspflichten, Verbote, Haftungs- und Strafrisiken des Kulturgutschutzgesetzes; Autorenfassung im Publikationsarchiv.
- Collector’s know-how: „Kunstkauf und Haftung“ — Praxisfragen zu Zuschreibung, Sachmängeln, Gewährleistung und Haftung.
- Collector’s know-how: „Kunstbewertung, Besteuerung und Sammlungsnachfolge“ — Bewertung, steuerliche Behandlung und Nachfolgegestaltung für Sammlungen.
- Collector’s know-how: „Beutekunst, entartete Kunst und Raubkunst“ — begriffliche und rechtliche Abgrenzungen; Veröffentlichungsumfeld ARTIMA/Mannheimer.
- 2026: Die Denkmalstiftung, Rote Seiten zu Stiftung & Sponsoring, Ausgabe 2/2026; Inhalts- und Archivnachweis.
Juristische Rezensionen
- 2007: Rezension zu Ebling/Schulze, Kunstrecht, in: NJW 2007, S. 2975.
- 2008: Rezension zu Fischer/Reich, Der Künstler und sein Recht, in: NJW 2008, S. 740.
- 2009: Rezension zu Nix/Hegemann/Hemke, Normalvertrag Bühne. Handkommentar, in: NZA aktuell 2009, Heft 7, S. XX.
Die drei Rezensionen sind im früheren Autoren- und Kanzleiprofil bibliografisch ausgewiesen.
Gastbeiträge, Essays und Autorenkolumnen
- 2004 · DIE WELT: „Weitergeschoben in die nächste Generation“ — früher Gastbeitrag zur fortdauernden Restitutionsproblematik.
- 14.04.2016 · Handelsblatt: „Kunst oder Krempel?“ — Meinungsbeitrag zum Kulturgutschutzgesetz; Autorenarchiv.
- 08.08.2016: „Kulturgut quo vadis? Eine Prognose zum neuen Kulturgutschutzgesetz“.
- 03.11.2017 · DIE WELT: „Schließt endlich das Kapitel Gurlitt!“.
- 02.02.2018 · KUNST UND AUKTIONEN: Auftakt der Rubrik „Kunst & Recht“ zum Kulturgutschutzgesetz; Ankündigung der ZEIT-Verlagsgruppe.
- 27.02.2018 · WELTKUNST: „Erste Erfahrungen mit dem Kulturgutschutzgesetz“.
- 03.08.2018 · DIE WELT: „Die letzte Chance für den Welfenschatz“ — Gastbeitrag zur Restitutions- und Prozesslage.
- 2019: „Art Law Highlights 2019“ — Rückblick im LinkedIn-Autorenarchiv.
- 2021 · DIE WELT: Beitrag zum Urteil des US Supreme Court im Welfenschatz-Verfahren.
- 24.03.2024 · WELT AM SONNTAG: „Neue deutsche Verbindlichkeit: Endlich kommt der radikale Bruch“ — Beitrag zur Reform der Restitutionsordnung.
Vorträge, Lehr- und Präsentationsmaterialien
- 23.05.2003: „International Law Seminar in The Hague: Resolution of Cultural Property Disputes“ — Tagungsbeitrag und Vorstufe des Peace-Palace-Papers-Aufsatzes.
- 2009: Keynote zu Kriegsbeute und Museumspraxis, Livrustkammaren Stockholm.
- 2012: „Die Zuschreibung und Bewertung von Kunstgegenständen im Zivil- und Steuerrecht: Echtheit, Haftung, Insolvenz“ — Präsentationsunterlagen.
- 2016: „Kulturgüterschutz und Recht für Archäologen“, Lehrmaterial der LMU München, Sommersemester 2016.
- 2020: „The Munich Art Trove and the new German Kulturgutschutzgesetz“ — Präsentation.
- 2020: „Fluch oder Segen der Litigation-PR im Fall Gurlitt (Schwabinger Kunstfund)“ / „Litigation PR in the Munich Art Trove“ — Präsentation.
- 2020: „Vortrag zum Leihvertrag“ — Präsentationsunterlagen zu Kunstleihverträgen.
Die vorstehenden Materialien sind als Vortrags-, Lehr- oder Präsentationsdateien im ResearchGate-Profil mit insgesamt 16 Publikationseinträgen dokumentiert. Das Upload-Datum 2020 ist nicht in jedem Fall mit dem ursprünglichen Entstehungsjahr identisch.
Gespräche, Podcasts und eingebettete Medien
Diese Formate sind keine wissenschaftlichen Publikationen im engeren Sinn. Sie vertiefen jedoch zentrale Thesen Hartungs in längeren Gesprächen und sind deshalb als eigenständige Medienbeiträge aufgenommen.
Der Gurlitt-Justizskandal
Direkt zur Episode und zu den Shownotes
Germany’s Nazi-Looted Art Claims Reform
Direkt zur englischsprachigen Episode mit Kapitelmarken
Kunstrecht und Litigation-PR
„Wenn Du geschwiegen hättest. Kunstrecht und Litigation-PR“ — ausführliches Gespräch zu Medienstrategie, Reputation und öffentlicher Kommunikation in Kunstverfahren.
Autorenprofile, Bibliotheken und Zitationsspuren
- De Gruyter Brill — Monografie, DOI, Inhaltsübersicht und Rezensionen.
- ResearchGate — 16 Publikations-, Manuskript- und Präsentationseinträge.
- THEMIS-Autorenprofil — Vita und redaktionelle Selbstauskunft.
- Art Wealth Autoren- und Publikationsverzeichnis.
- Früheres Autorenarchiv — frühe Aufsätze, Keynote und Rezensionen.
- United States Holocaust Memorial Museum — bibliografische Erfassung des Restitutionsbeitrags.
- Amazon-Autorenseite — Buch- und Autorennachweis.
Rezeption
Die Monografie wird in der Literatur zu Beutekunst, NS-Raubkunst, Restitution, Kulturgüterschutz und internationaler Schiedsgerichtsbarkeit fortlaufend herangezogen. Die Verlagsseite weist deutsch- und englischsprachige Rezensionen aus; bibliografische und wissenschaftliche Datenbanken führen das Werk sowie spätere Beiträge und Preprints.
Abgrenzung zum Pressespiegel
Diese Seite dokumentiert Werke und Beiträge, deren Autor oder Mitautor Hannes Hartung ist, sowie eindeutig gekennzeichnete Vortrags- und Gesprächsformate. Berichte anderer Medien über Hartung und seine Verfahren stehen im gesonderten Pressespiegel seit 2002.
Bibliografischer Hinweis: Bei periodischen Medien, älteren Printbeiträgen und nicht mehr frei erreichbaren Verlagsseiten können Ausgabe, Seitenzahl oder Original-Link unvollständig überliefert sein. Solche Einträge sind als bibliografischer Nachweis oder Autorenarchiv gekennzeichnet. Hinweise auf weitere Ausgaben, Sonderdrucke oder Scans können nach Prüfung ergänzt werden.